MEINE GRUNDÜBERZEUGUNG IN KURZ

Die Klimakrise, die ja keine Krise des Klimas an sich sondern ein Problem für Mensch und Tier ist, beschäftigt mich und ich habe sie bei (fast) allen politischen Entscheidungen im Hinterkopf. Als einzelne Person kann ich natürlich etwas tun, aber aufzuhalten ist die Klimakrise nur politisch. Unsere und kommende Generationen können die Natur nicht wie einen Selbstbedienungsladen behandeln und weiter produzieren und konsumieren, ohne als Gesellschaft über die Folgen nachzudenken.

Chancengleichheit und Gerechtigkeit sind mir wichtig. Auch weil ich ein Mensch bin, der einen schönen Spaziergang, ein gutes Buch, gutes Essen oder etwas Kulturelles gern genießt, halte ich Wohlbefinden und Wohlstand nicht für dasselbe, und unsere Gesellschaft ist für mich weit mehr als ihr BIP (Bruttoinlandsprodukt).

DIGITALISIERUNG

Der digitale Wandel und die mit ihm einhergehenden Chancen und Risiken sind seit einigen Jahren mein Fachthema. Wie man das digitale mit den anderen drängenden Fragen unserer Zeit zusammen denkt, halte ich für eine wissenschaftliche, philosophische und politische Frage gleichermaßen.

Ich möchte, dass die Lösungen der digitalen Welt und der Wissenschaft dazu genutzt werden, unsere physische, reale Welt lebenswert und zukunftstauglich zu machen. Digitalisierung als nahtlose Fortführung der Industrialisierung oder als Selbstzweck macht für mich keinen Sinn und wäre kein Fortschritt.

Sachsen-Anhalt digital:

Viele meiner Gedanken teile ich mit anderen und sie finden sich auch im Entwurf des Wahlprogramms der Grünen in Sachsen-Anhalt wieder. Link: https://www.gruene-lsa.de/wordpress/wp-content/uploads/ 2021/01/2021-01-11-Entwurf-Landtagswahlprogramm-final.pdf

Hauptthemen für mich auf Landesebene:

  • Digitale Infrastruktur: Grundlage sämtlichen modernen Datenaustauschs ist Glasfaser als energieeffizienteste, schnellste und nachhaltigste Technik. Wir brauchen einen deutlich besseren Ausbau in Sachsen-Anhalt!
  • Digitalministerium: Eine digitale Agenda kann kein statisches Schriftstück sein, sondern ist eine große ministerielle Koordinationsaufgabe, beinhaltet Selbstreflektion, Fortbildung und viel Dialog mit Interessenvertreter*innen und Bürger*innen. Und da das Thema bisher meist eher nischenhaft und technisch und weniger in seiner gesamten gesellschaftlichen Bedeutung angesehen wird, ist ein Digitalministerium für dieses große Querschnittsthema ein notwendiger Schritt.
  • Digitale Bildung: Auch hier geht es um technische Infrastruktur, aber eben auch um Bildung in einer digitalen Welt. Beispielsweise finde ich für Grundschulkinder ein digitales Grundwissen wichtig, bevor sie ein eigenes Smartphone bekommen.
  • Digitale Verwaltung: Effizienz ist kein Selbstzweck, aber digitales Arbeiten ist eine enorme Arbeitserleichterung für Beschäftigte, auch wenn die Übergangsphasen nicht einfach sind. Noch wichtiger ist, dass vollkommen digitale Services für Unternehmen und Bürger*innen so schnell wie möglich Realität werden sollen. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und von Open Data muss hohe Priorität haben. Schlagzeilen wie sie zuletzt Gesundheitsämter gemacht haben, die noch per Fax arbeiten, sollten bald Vergangenheit sein.
  • digitale Nachhaltigkeit: Klimaneutral zu wirtschaften gilt auch für die IT- und Digitalwirtschaft. Andersherum gilt jedoch auch: Ohne Vernetzung und Datenverarbeitung wird es kaum gelingen, unsere Wirtschaft klimaneutral und nachhaltig zu gestalten.

„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“

Max Frisch

WAS MICH BEWEGT

PRIVAT

Als Kind wollte ich immer ein Esel haben. Der Wunsch hat sich nie erfüllt und so begnüge mich seither mit meinem Drahtesel. Seit der fünften Klasse fahre ich im Alltag Fahrrad bei jedem Wetter. Ich bin gerne draußen und Langohren mag ich immer noch. Mir wird nie langweilig. Ich habe immer mehr Ideen und Projekte als der Tag Stunden hat.

SPORTLICH

Wettkämpfe habe ich hinter mir. Als Kind habe ich auch Volksläufe mitgemacht, bin sogar später mal ein Radrennen in Hamburg mitgefahren. Volleyball und Skifahren haben mir als Ausgleich zum Schwimmen immer Spaß gemacht. Die Schwimmerei selbst war eine grandiose Grenzerfahrung. Ich werde nie wieder so schnell schwimmen wie früher, aber das ist auch in Ordnung. Trotzdem zieht es mich noch immer in jeden Fluss, jeden See und jedes Meer, aber Chlorwasser muss es nicht mehr dauernd sein. Wasser ist und bleibt mein Element, nur übe ich jetzt zum Ausgleich häufiger einen festen Stand an Land und mache Yoga.

POLITISCH

Bei der Landtagswahl am 6. Juni 2021 in Sachsen-Anhalt trete ich als Kandidatin für die Grünen auf Listenplatz 9 und als Direktkandidatin in Magdeburg an. Wer mich unterstützen möchte, sollte mit der Zweitstimme Bündnis 90/Die Grünen wählen!

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